Frühförderung für Kinder im Alter von 4-6 Jahren
Im Alter von 4-6 Jahren warten viele Anlagen im Kinde darauf, geweckt, entwickelt und gefördert
zu werden. Das Vorschulalter ist ein sehr wichtiger Lebensabschnitt, um den Kindern Wege zur Musik
zu eröffnen. Hierfür bieten wir die Musikalische Früherziehung an.


Ab welchem Alter kann man ein Instrument lernen?
Grundsätzlich kann ein Kind im Alter von ca. 5 Jahren bereits ein Instrument erlernen,
wobei Reifegrad und Entwicklung des Kindes zu berücksichtigen ist.
Zudem stößt es anatomisch bedingt an Grenzen, sodass es manche Instrumente erst später erlernen kann,
z.B. Blasinstrumente wie Tuba, Posaune, Saxophon, Klarinette etc.. Der Instrumentalunterricht wie z.B.
in Klavier, Gitarre, Violine oder Blockflöte - um nur einige zu nennen - beginnt bereits im Vorschulalter.


Ist mein Kind überhaupt musikalisch?
Sie ist eine von Eltern oft gestellte Frage bei gleichzeitiger Aberkennung ihrer eigenen Musikalität.
Untersuchungen haben ergeben, dass der Mensch grundsätzlich ein gewisses Potential an Musikalität
in sich trägt. Dieses Potential kann man entweder fördern oder auch vernachlässigen. Das besagt
aber noch lange nicht, dass jemand, der nie ein Musikinstrument erlernt hat, unmusikalisch ist.
Diese Person hat eben ihre Ressourcen nicht genutzt. Der Lernerfolg hängt zumeist aber nicht von einer
Begabung, sondern vielmehr von Fleiß, der Einstellung und der Eigenmotivation ab.
So ist es durchaus üblich, dass gerade durchschnittlich begabte Schüler durch Konsequenz
und Fleiß zu großartigen Musikern werden.

"Kein Meister ist vom Himmel gefallen" - dies trifft auch auf hochbegabte Menschen zu, denn ohne
Übung hätten auch weltberühmte Komponisten und Virtuosen ihre Leistungen nicht vollbringen können.
Falls Sie bezüglich Ihres Kindes noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zu einem persönlichen
Gespräch zur Verfügung.


Welchen Vorteil hat die Musikalische Frühförderung?
Die Musikalische Frühförderung ist der Grundstein einer guten Musikausbildung. Eltern, die eine
Musikausbildung für ihre Kinder in Betracht ziehen, sollten unbedingt die Musikalische Frühförderung
ins Auge fassen. Durch sie wird bereits im frühen Kindesalter eine Begegnung mit musikalischen
Ausdrucksformen ermöglicht.
Des weiteren trägt sie enorm zur Persönlichkeitsentwicklung des Kindes bei und sie hilft letzten
Endes dem Kind, sich optimal auf ein Instrument vorzubereiten.


Wie oft und wie lange sollte ein Schüler üben?
Die Übungszeit hängt vom Alter des Schülers und von dessen Bildungsstand ab. Im Idealfall sollte er
täglich bzw. regelmäßig üben. Exakte Übungszeitangaben sind aber aufgrund der unterschiedlichen
Auffassungsgaben der Schüler nicht möglich.
Als Richtlinie empfehlen wir bei einem 6-7jährigen Schüler 10 Minuten täglich.
Wenn Sie jedes Jahr 5 Minuten hinzurechnen, so ergibt sich im Alter von 16 Jahren eine tägliche
Übungszeit von 60 Minuten.
Ab diesem Zeitpunkt hat ein Schüler meistens schon seine eigene Lerntechnik entwickelt und seinen
Lernrhythmus gefunden. Des weiteren wird er möglicherweise auch daran denken, eine Laufbahn als
Berufsmusiker einzuschlagen. In solch einem Fall muss mit Übungszeiten von bis zu 8 Stunden
täglich gerechnet werden.


Mein Kind übt nicht oder zu wenig - Was soll ich tun?
Versuchen Sie, die Ursache zu ergründen. Dabei sollten Sie auch bedenken, dass das Erlernen eines
Instruments nicht nur Spass mit sich bringt, sondern oft auch mühevolle Arbeit bedeutet.
Wie Erwachsene durchleben auch Kinder Höhen und Tiefen.
Erfahrungsgemäß lassen sich diese Hürden besser bewältigen, wenn sie mehr Anteil nehmen,
Anreize schaffen und so die Motivation steigern.
Eltern können ihre Kinder alleine schon durch Anteilnahme und Lob während der Übungszeit
unterstützen - Druck wäre das falsche Mittel und das Kind verliert schnell das Interesse am Lernen.


Wie lange muss ein Schüler lernen, damit er ein Instrument spielen kann?
Diese Frage wird häufig von erwachsenen Schülern gestellt, kann jedoch nicht wirklich seriöse
beantwortet werden.
Letztendlich hängen die Fortschritte vom persönlichen Engagement des Einzelnen ab.
Jemand, der wirklich ernsthaft ein Instrument lernen will, wird bestimmt mehrere Jahre benötigen,
um die erlernten Grundlagen zu perfektionieren und diese kreativ umsetzen zu können.
Dies sollte allerdings nicht demotivieren, sondern einfach hingenommen werden, denn das Erlernen
eines Instruments ist ein komplizierter Vorgang, dessen Studium auch in Vollzeit mehrere
Jahre benötigt. Nicht nur die Fertigkeiten müssen erarbeitet werden, sondern auch die eigene Musikalität
braucht Zeit, um zu reifen. Wenn man dies akzeptiert, ist es auch für erwachsene Schüler durchaus möglich,
ein hohes musikalisches Niveau zu erreichen.


Musik fördert Teamfähigkeit und soziale Kompetenz
Auch das ist einer der Gründe, warum Menschen über die Musik einfacher zueinander finden.
Man versteht sich schneller, da gleiche Interessen zusammenführen und helfen,
Spannungen abzubauen. Die Musik wird hier zum gesellschaftlichen Ereignis.


Aktives Musizieren fördert und steigert die Intelligenz
Wissenschaftliche Studien belegen, dass Kinder, die Musikunterricht nehmen, auch in anderen
Fächern stark verbesserte Leistungen aufweisen. Weil rationale, emotionale und motorische Elemente
im Musikunterricht gleichermaßen gefördert werden, entwickelt sich ihr Gehirn umfassender.
Das macht sie einfach schlauer, fördert ihr Abstraktionsvermögen und ihre Fähigkeit,
analytisch und logisch zu denken. Mit Musik steigern Sie Ihre Kreativität und Ihr emotionales
Ausdrucksvermögen. Besonders bei Kindern wirkt sich dies positiv auf die sprachliche Entwicklung,
die Lesefähigkeit und das Erfassen von Texten aus. Aber auch der Bewegungsablauf und
die Motorik werden durch aktives Musizieren gefördert.
Langzeitstudien belegen den positiven Effekt des Musizierens auf Schulleistungen!
Gründe genug, dabei zu sein!